Höhlenurlaub in Andalusien


Höhlen allgemein:

Hört man als Mitteleuropäer erstmals von bewohnten Höhlen, so stellt man sich feuchte und dunkle Löcher vor, deren Einwohner in Fellbekleidung herumlaufen.
In anderen Kulturkreisen sind aber Wohnhöhlen immer noch genutzte Wohnräume. In Südeuropa steigt seit Jahren die Anzahl dieser Unterkünfte sogar wieder an, da man die Vorzüge mittlerweile erkannt hat.
Ein Beispiel:
Auch in Deutschland wird immer mehr Wert auf eine gesunde Wohnumgebung gelegt. Seit einigen Jahren erlebt z.B. der Lehmbau wachsende Beliebtheit aufgrund seines sehr guten Wohnklimas. Was lange Zeit als primitiv und rückständig galt, wird dank moderner Techniken wieder interessant.

So besteht unsere Höhle aus einem hohen Lehmanteil in den Wänden, Decken und Böden. Die Temperatur liegt immer zwischen 16 und 20 Grad und die Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 40% und 60% (nach unseren bisherigen Messungen).
Da wir beim Ausbau auf natürliche Baustoffe achten, sind solche Unterkünfte für Allergiker sehr geeignet (ich weiß wovon ich schreibe, Allergien quälen mich seit 20 Jahren)
Ein außergewöhnliches Raumklima ist die Folge. Hinzu kommt eine entspannende Stille in angenehmer Atmosphäre.
                                                                                                                                                      Im Winter ist es drinnen nie kalt und im Sommer wird es dort nie brütend heiss. Das ganze Jahr über herrschen weitgehend ausgeglichene Temperaturen, die um die mittlere Jahresaussenlufttemperatur des jeweiligen Gebietes schwanken, je tiefer man unter der Erde ist , desto geringer werden die jährlich Temperaturschwankungen. In Frankreich ist ab 4 Metern Deckschicht nur noch eine Schwankung von 1ºC  wahrnehmbar. Im tunesischen Wüstenklima von Matmata sind dafür zwischen 7 und 10 Meter Tiefe nötig. Im südspanischen Crevilliente (bei Alicante) werden gar ganzjährig zwischen 22 und 23 Grad gemessen.